9. November: Ich - Einfach unverbesserlich 1+2+3 (Triple Feature)

Ich – einfach unverbesserlich

USA (2010)


Zum Trailer
o.A. Dolby Digital 1,85:1
Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud
95 Minuten
„Es ist so flauschiiig!!!”

Wer hätte gedacht, dass es einmal so weit kommen könnte: Gru, der größte Superschurke der Welt, adoptiert drei kleine Waisenmädchen. Hat er seine grundsätzlich negative Einstellung gegenüber der Menschheit geändert? Nein, sie sind natürlich Teil seines ausgefeilten Plans.

Ein junger Schurke namens Vector versucht Gru den Rang abzulaufen und hat damit auch noch Erfolg. Gru bekommt daraufhin bei seiner Hausbank keinen Kredit mehr – den braucht er aber dringend für seinen nächsten Coup, die Entführung des Mondes. Gru hat seinen treuen Helfer Dr. Nefario und einen ganzen Haufen kleiner gelber kartoffelförmiger Untergebener. Doch Vector ist reich, und er lässt sich nicht so einfach austricksen, sondern versucht nun seinerseits, den Mond zu stehlen.

Und hier kommen die drei Mädchen ins Spiel: Mit ihrer Hilfe (und mit Keksen) versucht Gru, in Vectors Festung einzudringen, da dieser ihm ein wichtiges Hilfsmittel für die Mondentführung entwendet hat. Aber die Mädchen, die eigentlich nur Mittel zum Zweck waren, wollen neben einem Schlafplatz und Essen auch noch Aufmerksamkeit und Fürsorge. Damit hatte Gru überhaupt nicht gerechnet...

Die Figuren sind schräg und die Story aberwitzig, gespickt mit allerlei Anspielungen. Dieses Sammelsurrium von skurrilen Persönlichkeiten und Erfindungen trägt sehr zum Gelingen des tollen 3D-Animationsspasses bei, der seine Moral nicht altbacken oder aufdringlich, sondern immer kindgerecht und mit sehr viel Wärme verpackt. (groarr.ch)

Ich – Einfach unverbesserlich 2

USA (2013)


o.A. Dolby Digital 1,85:1
Regie: Pierre Coffin, Chris Renaud
98 Minuten
Mehr Minions. Genauso flauschig.

Gru hat sich aus dem Leben als Super-Bösewicht zurückgezogen und widmet sich nun als Vater von drei Adoptivtöchtern dem Vorlesen von Gute-Nacht-Geschichten und Organisieren von Kindergeburtstagen. Sein neues Leben wird allerdings gestört, als ein geheimes Forschungs­labor in der Antarktis verschwindet. Gru wird daraufhin von der „Anti-Verbrecher-Liga” (AVL) dazu rekrutiert, den Verantwortlichen für diesen Diebstahl zu finden. Gemeinsam mit der AVL-Agentin Lucy beginnt Gru also seine Recherchen, um dem Bösewicht das Handwerk zu legen.

Doch für Gru ist es gar nicht so einfach, alle Aufgaben unter einen Hut zu bekommen. Während der gesuchte Schurke immer noch auf freiem Fuß ist und Gru auf seine drei Töchter aufpasst, bemerkt er gar nicht wie seine Minions langsam verschwinden. Und zu allem Überfluss für den Einzelgänger Gru fängt Lucy auch noch an, mit ihm zu flirten …

[Auch der zweite Teil] bietet perfekt animierte Figuren, Slapstick und Anarcho-Humor sowie verschwenderische Randgags. (Berliner Zeitung)

Ich – Einfach unverbesserlich 3

USA (2017)


o.A. Dolby Digital CinemaScope
Regie: Kyle Balda, Pierre Coffin
90 Minuten
Noch mehr Minions. Noch flauschiger.

Eigentlich hatte sich der Ex-Bösewicht Gru in den Ruhestand verabschiedet, wollte mit seinen drei Adoptivtöchtern Agnes, Edith und Margo Späße aushecken und sich um seine Armee von Minions kümmern. Wäre da nicht der Erzfeind Balthazar Bratt – ein ehemaliger und in den 1980ern hängengebliebener Kinderstar aus einer damals erfolgreichen Fernsehserie – der es auf einen riesigen rosa Diamanten abgesehen hat. Jetzt bleibt Gru und seiner Frau Lucy nichts anderes übrig, als mit allen Mitteln zu versuchen, Balthazar an diesem Diebstahl zu hindern.

Indes nimmt Grus verloren geglaubter Zwillingsbruder Dru Kontakt zu ihm auf. Dru ist erfolgreich, böse und ein miserabler Schurke, dem es allerdings nicht an Geld mangelt. Nach kurzem Kennenlernen zwischen den Brüdern macht Dru ein Angebot, das Gru nur schwer ablehnen kann: ein allerletzter Diebstahl. Gru kann dieses verlockende Angebot von seinem Bruder – trotz seines Lebenswandels – natürlich nicht ausschlagen. So begeben sich die Zwillingsbrüder auf gemeinsame Mission, aber verfolgen Gru und Dru auch das gleiche Ziel?

„Ich – Einfach unverbesserlich 3” hat neben einer gewohnt starken Optik wieder einmal alles, was ein kurzweilig-amüsantes Kinoerlebnis ausmacht. Kultige Minions, einen exzentrischen Bösewicht, eine liebevolle Familiengeschichte und die drei süßesten Adoptivkinder der Animationsfilmgeschichte. (Wessels-Filmkritik)