24. Oktober: Grießnockerlaffäre (BV)

Kurzfilm: ZWISCHENFALL VOR EINER BANK

Eine genaue und witzige Rekonstruktion eines missglückten Banküberfalls, der sich im Juni 2006 zutrug. Eine Echtzeitstudie mit mehr als 96 Beteiligten, die vor der Kamera Aufstellung nehmen. (Länge: 12:26 Min.)

Grießnockerlaffäre

Deutschland (2017)


ab 12 Dolby Digital 1,85:1
Regie: Ed Herzog
Schauspieler: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Potthoff, Francis Fulton-Smith
98 Minuten
Noch ein Eberhoferkrimi.

„Franz Eberhofer, Sie san vorläufig festgnomma!” Unsanft wird Eberhofer nach einer durchzechten Nacht von den schwer bewaffneten Männern des Sondereinsatzkommandos geweckt. Sein Vorgesetzter Barschl wurde nämlich mit einem Messer im Rücken tot aufgefunden. Dummerweise weiß jeder in Nieder­kalten­kirchen, dass die beiden Erzfeinde und Rivalen waren, und auch der auf dem Messer eingravierte Name „Franz Eberhofer” macht die Situation nicht besser.

Auch sonst muss der Eberhofer durch schwere Zeiten: Die Oma hat eine Affäre mit ihrer Jugendliebe Paul, der sich jetzt daheim breit macht. Weil der sonst nix mehr beißen kann, kocht die Oma jeden Tag Grießnockerlsuppe. Als ob das nicht schon genug wäre, denkt Eberhofers Freundin Susi auch noch übers Heiraten nach.

Naja. Immerhin hat Eberhofers Hippie-Vater ihm ein Alibi zusammengelogen, sodass er erst mal auf freiem Fuß bleibt. Gemeinsam mit seinem Kumpel Rudi Birkenberger und dem Hund Ludwig muss er nun selbst ermitteln, um der hübschen Ermittlerin vom LKA seine Unschuld zu beweisen.

Ein Festschmaus für Genrefreunde, der Appetit auf mehr macht! (Kleine Zeitung)

Mit der „Grießnockerlaffäre” hat Regisseur Ed Herzog wieder eine kurzweilige Krimikomödie geschaffen, die mit jeder Menge Klischees rund um die bayerische Gemütsart spielt und Alltägliches wie einen Kreisverkehr hoch leben lässt. Die Verfilmung überzeugt, wie auch schon die vorherigen Eberhofer-Krimis, mit trockenem und vor allem schwarzem Humor. (Augsburger Allgemeine)