31. Januar: Looper

Kurzfilm: Birth

Amina, eine junge Frau (17) ist schwanger und hat Angst. Trost und Rat suchend wendet sie sich an ältere Frauen - doch deren Geschichten bewirken genau das Gegenteil. (Länge: 11:25 Min.)

Looper

USA (2012)


ab 16 Dolby Digital CinemaScope
Regie: Rian Johnson
Schauspieler: Bruce Willis, Joseph Gordon-Levitt, Emily Blunt
118 Minuten
Selbstmord mal anders

Kansas City, 2044: Joseph Simmons arbeitet als „Looper”. Mit diesem Titel werden Auftragsmörder bezeichnet, die für ein Syndikat arbeiten, das aus dem Jahr 2074 mittels einer Zeitmaschine unerwünschte Personen aus dem Weg schaffen möchte. Hintergrund dafür ist, dass aufgrund des fortgeschrittenen Personentrackings im Jahr 2074 Morde zu 100% aufgeklärt werden können. Die Opfer werden gefesselt, tragen einen Jutebeutel über dem Kopf und werden in der Vergangenheit bereits von einem Looper erwartet. Dieser erschießt und entsorgt sein Opfer und erhält dafür, direkt an das Opfer geklebt, Bezahlung in Form von Edelmetallbarren.

Um zu vermeiden, dass die Looper ihre Auftraggeber auffliegen lassen, werden die Mörder nach Ablauf von 30 Jahren ebenfalls in die Vergangenheit geschickt, um von ihrem jüngeren Selbst erwartet zu werden. Dieser Auftrag wird als „geschlossener Loop” bezeichnet und mit einer besonderen Abfindungszahlung belohnt, da dies gleichzeitig bedeutet, dass der Looper seinen finalen Auftrag erhalten hat.

Das Problem beginnt nun erst, wenn einem sein älteres Ich entwischt.

Eine spannende Geschichte, ansprechend umgesetzt in einem Film, der modern und frisch wirkt und dem man Rian Johnsons Vorliebe für den Film noir immer wieder anmerkt. (manifest)

Ein hervorragend besetzter Science-Fiction, der sich gleichzeitig Gedanken über Tyrannenmord und Kindererziehung macht, unterhält und zum Nachdenken anregt. (filmtabs)

Ein faszinierender, bis zur letzten Minute spannender Hybrid zwischen Film Noir, Südstaaten-Movie und Zeitreisethriller, der verschiedenste Tempi und Stimmungen elegant ausbalanciert. Vor allem aber ist dies endlich mal wieder ein SciFi-Genrestück, zu dessen Gelingen ein originelles Drehbuch und ein brillantes Ensemble entscheidend beitragen.(Der Tagesspiegel)