PauletteFrankreich (2012) |
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Regie: Jérôme Enrico Schauspieler: Bernadette Lafonte, Carmen Maura, Dominique Lavanant, Françoise Bertin, André Penvern 87 Minuten |
Paulette ist eine rüstige 80-Jährige, die durch den Verlust ihres Restaurants und den Tod ihres Ehemannes verbitterte. Seither schlägt sie sich mit einer viel zu geringen Rente durch das Leben in einem verrufenen Vorort von Paris. Wenn sie nicht gerade Ausländer für ihr persönliches Unglück verantwortlich macht, erbarmt sie sich mit ihren drei Freundinnen Maria, Lucienne und Renee Karten zu spielen oder weist ihren Verehrer und Nachbar Walter schroff in seine Schranken zurück. Zudem herrscht ein eisiges Verhältnis zu ihrer Tochter, die Paulette einen schwarzen Enkelsohn bescherte. Während Paulette Reste vom Wochenmarkt und Sperrmüll hamstert, beneidet sie den Reichtum mancher Jugendlicher. Ihre Vorahnung, der Grund dafür sei Drogenhandel, bestätigt sich bald, als ihr schwarzer Schwiegersohn, welcher im Drogendezernat arbeitet, sie besucht. Die alte Dame heuchelt ihm zum ersten Mal Freundlichkeit vor, um an Insiderinformationen über Dealer zu kommen. Als dann noch ihr Eigentum gepfändet wird und sie per Zufall ein Päckchen Haschisch findet, beschließt Paulette, in das Drogengeschäft einzusteigen. „Paulette” lebt vom Clash der Kulturen: Wie alte Frauen mit jungen Dealern umgehen, ist wunderbar anzusehen. (Berliner Zeitung) <br><br> Nicht immer politisch korrekt, aber sehr lustig. (spiegel.de) |