Mara und der FeuerbringerDeutschland (2015) |
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Regie: Tommy Krappweis Schauspieler: Lilian Prent, Jan Josef Liefers, Esther Schweins, Christoph Maria Herbst 90 Minuten |
Mara will eigentlich nur normal sein und dazu gehören, aber ihre seltsamen Alb- und Tagträume haben ihr den Ruf eingebracht, „anders” zu sein. Lange Zeit sieht die 15-Jährige Münchnerin darin etwas schlechtes, bis ihr eines Tages ein sprechender Zweig eröffnet, dass sie eine Seherin ist und die Welt vor dem Ragnarök, dem Weltuntergang, bewahren muss. Der Halbgott Loki, Bruder von Thor, der für immer an einen Felsen gefesselt wurde und zur Strafe für seine Taten mit Schlangengift gefoltert wird, ist kurz davor, sich loszureißen. Als Mara in einer ihrer Visionen mit Loki spricht, erklärt er ihr, dass er auf seine Freiheit verzichten würde, wenn sie seine Frau Sigyn befreit. Sigyn hatte ihn vor dem Schlangengift geschützt, bis der Feuerbringer sie entführte. Mara erhält von Loki dessen Götterkraft und stattet dem Feuerbringer, der sich Loge nennt, einen Besuch ab. In dessen Vulkan angekommen stellt sie fest, dass er ebenso riesig wie mächtig ist und muss unverichteter Dinge wieder abziehen. Sie kehrt nach Hause zurück um sich Hilfe zu holen und mit neuen Verbündeten wieder zu kommen … „Mara und der Feuerbringer” ist ein eigenständiger Gegenentwurf zu US-amerikanischen Multi-Millionen-Dollar-Blockbustern, der trotz deutlich geringerem Budget zu keinem Zeitpunkt „billig” wirkt. Und zumindest in Sachen Ideenreichtum lässt er einige der vermeintlichen Vorbilder hinter sich. (fimlstarts.de) <br /><br /> Die unerschütterliche Liebe zum Detail, die Nutzung aller zur Verfügung stehender Ressourcen – von Vorstellungskraft bis über bereitwilligem wie körperlichem Einsatz der breiten Phantastik-Szene und dem besonderen Humor eines Krappweis – machen aus „Mara und der Feuerbringer” ein Genre-Kleinod der deutschen Filmproduktion, das sich nicht hinter Hollywood verstecken muss. (Clockworker.de)<br /><br /> Mara und der Feuerbringer überzeugt von Grund auf durch eine gut durchdachte, vielschichtige Geschichte, hervorragende Schauspieler, brillante Effekte, stimmungsvolle Musik, Spannung und eine gehörige Portion Humor. (Corona Magazine) |