9. Juni: Marie Curie: Elemente des Lebens (Garching)

Kurzfilm:

(Länge: :0 Min.)

Marie Curie: Elemente des Lebens

UK, Farnkreich, USA, China, Ungarn (2019)


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ab 6 Dolby Digital CinemaScope
Regie: Marjane Satrapi
Schauspieler: Rosamund Pike, Yvette Feuer, Mirjam Novak
109 Minuten
Die Entdeckung der Radioaktivität durch eine starke Frau

Es ist das Jahr 1893, die junge und stolze Marie Skłodowska versucht Gelder für ihre Forschung zu erhalten, wird aber wegen ihres Geschlechts immer wieder abgelehnt. Fasziniert von ihr und ihrer Forschung möchte der junge Piere Curie sie unterstützen. Marie nimmt zögerlich an und entdeckt mit seiner Hilfe kurz darauf die Elemente Polonium und Radium. Die Publikation zur Radioktivität revolutioniert die Physik sowie die Chemie und Radium wird bald in einer Reihe von kommerziellen Produkten verwendet.

Inzwischen verheiratet lehnt Pierre die Légion d'Honneur ab, weil Marie nicht nominiert ist. Den Nobelpreis für Physik hingegen nimmt Pierre alleine in Stockholm. Als er bald darauf infolge seiner Forschungen zu Tode kommt, übernimmt Marie seine Professur an der Sorbonne. Die Presse berichtet jedoch nur über ihre polnische Herkunft, ihre Liebschaft und schwere gesundheitliche Probleme aufgrund des Gebrauch von Polonium. Marie aber kämpft weiter und erhält 1911 den Nobelpreis für Chemie für ihre Arbeit  – öffentlich annehmen darf sie ihn als Frau jedoch nicht.

„Marjane Satrapi hat sich das Leben der Forscherin vollständig zu eigen gemacht und nicht als banales Abhaken chronologischer Wikipedia-Stationen inszeniert. „Marie Curie“ ist ein Biopic mit Genreelementen, das Curie als Wissenschaftlerin, Ehefrau, Mutter, unabhängige Feministin und damit in ihrer Gänze erfasst.“ (Wessels-Filmkritik.com)